Donnerstag, 20. Juni 2024

Diese Mal hatten wir uns vorgenommen, bei der 120 Jahrfeier von Harley Davidson in Budapest dabei zu sein. 

 


Tag 1, Dienstag, 20.Jun. - Berlin (D) – Ledeč nad Sázavou (CZ)

Heutige Fahrstrecke: 394km / reine Fahrzeit: 05:45h 

 
Und so machten wir uns dann in der Früh auf den Weg, Richtung Budapest. Wir waren eine kleine Gruppe bestehend aus 4 Moppeds (4 Kerle und 3 Frauen).
Eigentlich sollte es eine gemütliche Tour werden, aber irgendwie hatte unserer Tour-Guide Jagdwurst gefrühstückt und so ging es dann relativ zuügig, mit langen  Etappen zu unserer ersten Unterkunft in Ledeč nad Sázavou, CZ.

Nach einer Grenzüberschreitung und knapp 400km erreichten wir etwas erschöpft, Ledeč nad Sázavou.
>>Ledeč nad Sázavou (deutsch Ledetsch, älter auch Furwitz) ist eine Kleinstadt an der Sázava in der Region Vysočina in Tschechien.<<
Es war eine nette Unterkunft, direkt an der Savage, mit einer kleinen Bierterrasse und so konnten wir nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort, den Abend gemütlich ausklingen lassen.




 
 
 
 
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Tag 2, Mittwoch, 21.Jun. - Ledeč nad Sázavou (CZ) – Budapest (HR)

Heutige Fahrstrecke: 447km / reine Fahrzeit: 07:10h  

Heute ging es nach einem gemütlichen Frühstück, weiter auf unserer Tour nach Budapest. Auch heute hatten wir noch einmal auf eine lange Tour von knapp 450km vor uns, dabei überquerten wir zweimal die Grenze, einmal zur Slowakei und dann nach Ungarn.




Und dann hatten wir es geschafft, wir waren endlich in Budapest angekommen. Nun ging es aber erst einmal zur Unterkunft, die etwas auswärts lag.
Als wir angekommen, ging es erst einmal aufs Zimmer und später dann noch auf die Terrasse, um gemütlich den Abend ausklingen zu lassen. Mehr passierte heute nicht mehr, denn Einige waren doch ziemlich ko von der langen Etappe.  

 
 
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Tag 3, Donnerstag, 22.Jun. - Budapest (HR)

Budapest erkunden, mit Bahn & zu Fuss 
 
Erst einmal hieß es wieder gemütlich frühstücken, soviel Zeit musste sein. Danach kamen wir auf die Idee erst einmal Budapest zu erkunden, allerdings ließen wir die Moppeds heute stehen und fuhren mit der Bahn nach Budapest rein. Anschließend ging es dann innerhalb der Stadt zu Fuß weiter.

>>Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit knapp 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union und die fünftgrößte Stadt Mitteleuropas (nach Berlin, Wien, Hamburg und Warschau). Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda (dt. Ofen), Óbuda (Alt-Ofen), beide westlich der Donau, und Pest östlich der Donau. Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im Sprachgebrauch war Pest-Buda. Das Donauufer, das Burgviertel und die Andrássy-Straße gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Budapest liegt an der Donau, die an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge verlässt und in das ungarische Tiefland fließt. Die höchste Erhebung in Budapest ist der zu den Budaer Bergen zählende 527 Meter hohe János-Berg.<<

Unser erstes Anlaufziel war: "Nagy Vásárcsarnok", die große Markthalle.
>>Die Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok), offiziell Zentrale Markthalle (Központi Vásárcsarnok), in Ungarns Hauptstadt Budapest wurde von 1894 bis 1897 nach Plänen von Samuel Petz errichtet. Sie befindet sich im IX. Bezirk, in unmittelbarer Nähe zur Freiheitsbrücke und der Corvinus-Wirtschaftsuniversität an der Stelle, wo sich der Kiskörút (Kleiner Ring) zum Fővám tér weitet. 

Das Basilika artige Gebäude mit einem Langhaus und zwei Querschiffen basiert auf einer Stahlkonstruktion, die an der Fassade mit bunten, glasierten Ziegeln der Porzellanmanufaktur Zsolnay eingekleidet ist. 
An den Ecken des Gebäudes stehen breite, schwere Türme. Der Eingang am Kleinen Ring ist mit Säulen und Figuren geschmückt. Früher führte ein Kanal von der Donau in die Markthalle, um die Anlieferung von Waren zu vereinfachen. Auf drei Geschossen befinden sich über 180 Marktstände und Geschäfte, dazu zwei Supermärkte. Das Obergeschoss nehmen Souvenirläden, Imbissbuden und ein Bistro ein.
Bis 1932 war die Markthalle der größte und wichtigste Marktplatz in Budapest. Noch heute ist die Halle von ihrer Architektur her einer der zentralen Einkaufsplätze der Stadt und wird entsprechend von Einheimischen und Touristen besucht. Die Räume werden auch für Veranstaltungen vermietet. Im Kellergeschoss befinden sich Fischstände und Aquarien.
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Der nächste Anlaufpunkt war Richtung Zentrum, hier besuchten wir u.a. das Hardrock-Café und einen Harley-Davidson Laden.

Danach ging es dann wieder zurück Richtung Donau und über die Kettenbrücke zur Budavári Sikló (Standseilbahn).

>>Die Széchenyi-Kettenbrücke, die in Budapest die Donau überspannt, wurde 1839 bis 1849 auf Anregung des ungarischen Reformers Graf István Széchenyi erbaut, dessen Namen sie trägt. Sie ist die älteste und bekannteste der neun Budapester Straßenbrücken über die Donau.<<

>>Die Budavári Sikló ist eine Standseilbahn in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die vom Donauufer zum Burgviertel auf den Burgberg führt. Die Standseilbahn wurde 1870 eröffnet und ist die zweitälteste der Welt. Seit 1987 zählt sie zum UNESCO-Welterbe. Der Bau der Standseilbahn erfolgte auf Initiative von Ödön Széchenyi, dem Sohn des ungarischen Staatsreformers István Széchenyi, auf dessen Anregung die Budapester Kettenbrücke errichtet wurde. Ödön Széchényi plante eine auf der 1862 erbauten Standseilbahn in Lyon basierende Bahn, die eine einfachere Anbindung zu den Ministerien auf dem Burgberg schaffen sollte.
Am 23. Oktober 1869 absolvierte die Standseilbahn ihre erste Testfahrt und konnte am 2. März 1870 eröffnet werden. Sie wurde von der Talstation aus durch eine Dampfmaschine angetrieben. Ihre Wagen stammten von der K.k. landesbefugten Maschinenfabrik und Wagenbauanstalt Johann Spiering aus Wien. 


Ein ähnliches System gab es zuvor nur in Lyon. Auf die Wiedergeburt der alten Anlage musste die Stadt etwa 40 Jahre warten. In alter Form, aber neuer Technik wurde die Seilbahn 1986 wiedereröffnet. Die Standseilbahn befördert jährlich 750.000 Passagiere und verfügt über einen Zwischenstopp mit einem herrlichen Ausblick über die Donau und die Kettenbrücke.<<

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und fuhren mit der Standseilbahn hinauf zur Burg und oben angekommen, mussten wir erst einmal ein paar Panoramafotos schießen. Was für eine tolle Aussicht von hier oben, mit Blick auf die Kettenbrücke und das dahinterliegende "Pest"


>>Das Budaer Burgviertel: Bereits im Jahr 1987 wurde Budapest in die Kulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen, was sicher in erster Linie dem bekannten Burgviertel zu verdanken ist. Wenn Sie sich auf den Budaer Berg begeben, entdecken Sie nicht nur zahlreiche historische Gebäude, sondern haben auch eine traumhafte Aussicht auf weite Teile von Budapest. Neben gepflasterten Straßen werden Sie im Burgviertel barocke Häuser und zahlreiche Restaurants und Cafés entdecken können.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit aber ist die Burg Buda, in der sich die Ungarische Nationalgalerie und das Historische Museum befinden. Das Burgviertel befindet sich auf einem etwa 170 Meter hohen Hügel und erstreckt sich vom Wiener Tor bis zum Platz Szent György tér. Es ist also kein Problem, den Budaer Berg zu Fuß zu erklimmen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann aber auch die Seilbahn nutzen. Natürlich fahren auch etliche Busse auf den Hügel, welche täglich unzählige Touristen auf den Budaer Berg bringen. Diese halten meist am Wiener Tor, welches gleichzeitig der bekannteste Eingang zum Burgviertel ist.

Viele Touristen denken beim Budapester Burgviertel zunächst nur an den Burgpalast. Tatsächlich ist dies die bekannteste Sehenswürdigkeit auf dem Berg, doch sollten Sie auch die Fischerbastei und die Matthias-Kirche nicht versäumen. Letztgenannte gilt nicht umsonst als eine der schönsten Kirchen von Budapest.<<

Der Burgpalast

>>Die Fischerbastei ist ein von Frigyes Schulek von 1895 bis 1902 errichtetes, neoromanisches Monument in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es erhebt sich auf dem Burgberg an der Stelle des mittelalterlichen Fischmarkts von Buda. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die das Monument errichtet wurde. Diese Gilde hatte im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen. Das skurrile Bauwerk, das mit seinen konischen Türmen an die Zelte der Magyaren erinnern soll, wird als Aussichtsterrasse auf Donau und Pest genutzt.<<

Die Fischerbastai



>>Die Matthiaskirche ist eine römisch-katholische Kirche der ungarischen Hauptstadt Budapest. Sie befindet sich am Dreifaltigkeitsplatz im Burgviertel auf der Budaer Seite der Stadt im Abschnitt der Fischerbastei und ist somit ein Teil des I. Stadtbezirks. Die Matthiaskirche – offiziell Liebfrauenkirche (Nagyboldogasszony-templom) – war die erste Kirche auf dem Schlossberg. Sie ist als Teil des UNESCO-Welterbes eingetragen. Hier fanden die Krönungszeremonien von Karl I. Robert (1309), Franz Joseph I. (1867) und Karl IV. (1916) statt. Sie ist deshalb auch unter dem Namen „Krönungskirche“ bekannt.
Die Kirche dient als Kathedrale des ungarischen Militärordinariats.<< 

Die Matthiaskirche – offiziell Liebfrauenkirche

Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, ging es wieder runter zur Donau und von da aus sind wir dann direkt zum Harley-Davidson 120j. Festival gefahren. 


Wie sich hinterher herausstellte, war das keine gute Idee. Den ganzen Tag waren wir schon unterwegs, bei über 30°C und als wir endlich am Stadion angekommen waren, waren wir ganz schön ausgelaugt und ko. Wir sind dann aber trotzdem übers Gelände gelaufen, denn wir wollten ja auch noch die Livebands sehen. 


Allerdings als es soweit war und der Hauptakt, die Band "Airbone" auftrat, wollten einige wieder zurück in die Unterkunft, schade.

Und so hatten wir dann das Festival vorzeitig verlassen.
 
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Tag 4, Freitag, 23.Jun. - Budapest (HR)

Da vom gestrigen Tag noch alle etwas erschöpft waren, hatten wir uns für den ersten Teil des heutigen Tages erst einmal vorgenommen, eine Stadtrundfahrt durch Budapest zu unternehmen.

Am Nachmittag ging es dann wieder auf das Harley-Festival.




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Tag 5, Samstag, 24.Jun. - Budapest (HR)

Heute war der letzte Tag des Harley-Davidson Festival und die große Abschluss Parade durch Budapest. Normalerweise fahren wir diese Paraden immer mit, aber heute hatten wir uns mal anders entschieden und wollten die Parade vom Straßenrand betrachten. Da wir wussten das der Steckenverlauf über die Freiheitsbrücke ging, hatten wir uns dort einen guten Platz ausgesucht.


Den Rest des Tages ließen wir dann gemütlich bei einheimischen Spezialitäten ausklingen.


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Tag 6, Sonntag, 25.Jun. - Budapest (HR) - Rundtour mit Baden in der Donau / Heutige Fahrstrecke: 130km / reine Fahrzeit: 02:45h 

Nach der gestrigen Parade ist es ruhiger in Budapest geworden. Viele sind schon abgereist und beim Harley-Festival wird auch bereits alles abgebaut. So nutzten wir den heutigen Tag mit einer kleinen Rundtour zum Dunakeszi Szabadstrand, um wenigstens einmal in der Donau zu baden. Danach ging es dann noch auf einer schönen Stecke zurück zur Unterkunft und dann hieß es Koffer packen.

Nach einer schönen Erfrischung in der schönen blauen Donau, na ja so schön blau war sie dann doch nicht, ging es dann weiter mit Kurs zurück zur Unterkunft.

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Tag 7, Montag, 26.Jun. - Budapest (HR) – Litomyšl (CZ)

Heutige Fahrstrecke: 400km / reine Fahrzeit: 06:25h  

So heute hieß es auch für uns, die Heimreise antreten. Wie schon auf der Hintour, machen wir auch die Rücktour mit einer Übernachtung in Tschechien. Über schöne Landstraßen ging es dann über Slowenien nach Tschechien. Auf unserer Tour kamen wir natürlich auch wieder an einem Harley-Dealer u.z. der in Brno vorbei und ein Stopp dort war ja schon obligatorisch. Ihr wisst ja Dealer-Shirt & Stempel. Habe dort auch beides bekommen, boah, ich glaube das war bis jetzt mein teuerstes Dealer-Shirt, aber egal und weiter ging es zur Unterkunft in Litomyšl (CZ). 



>>Litomyšl ist eine Stadt im Okres Svitavy in der ostböhmischen Region Pardubice in Tschechien. Das Schloss Litomyšl gehört zum UNESCO-Welterbe. Der bekannteste Sohn der Stadt ist der Komponist Bedřich Smetana.<<
Diesmal hatten wir ein ganzes Cottage für uns alle gemietet.
 
Unterkunft:  
 
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Tag 8, Dienstag, 27.Jun. - Litomyšl (CZ) – Berlin (D)

Heutige Fahrstrecke: 420km / reine Fahrzeit: 06:20h

Heute ging es auf die letzte Etappe unserer Kurzreise. Unsere Route wählten wir so, dass wir an Hradec Králové vorbei kamen, denn auch hier befand sich ein Harley-Dealer.

Nun ratet mal was wir dort wollten...

Richtig, wir legten dort einen Stopp ein, um das Dealer-Shirt & den Stempel zu bekommen.
 

Grenze zu Polen                                                                                          Grenze zu Tschechien       


Auf unserer weiteren Strecke hatten mir mehrmals die Grenzen überquert. Von Tschechien ging es kurz nach Polen und dann wieder zurück nach Tschechien. Anschließend noch eine Grenzüberquerung nach Deutschland.

Grenze zu Deutschland                                                                                       


Nach 1805 KM sind wir dann wieder zu Hause angekommen. Bis auf ein paar Gewitter, die hatten es aber auch in sich gehabt, so richtig mit Hagel und Starkregen, sind wir relativ trocken geblieben. Wir hatten eine Menge Spaß, es war eine gute Zeit, aber es war für einige auch ganz schön anstrengend.
 
Fazit:  
Es wäre für alle besser gewesen, wenn wir nach der relativ anstrengenden Anreise, den ersten Tag in Budapest als Ruhetag genutzt hätten und danach erst alle weiteren Erkundigungen zu unternehmen, denn auch die Temperaturen über 30°C hatten ihren Teil dazu beigetragen, dass es sehr stressig war. 
 
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Quellen-Nachweise: Wikipedia; Google; booking.com u.ä.