Diese Mal hatten wir uns vorgenommen, bei der 120 Jahrfeier von Harley Davidson in Budapest dabei zu sein.

Tag 1, Dienstag, 20.Jun. - Berlin (D) – Ledeč nad Sázavou (CZ)Heutige Fahrstrecke: 394km / reine Fahrzeit: 05:45h
Und
so machten wir uns dann in der Früh auf den Weg, Richtung Budapest. Wir
waren eine kleine Gruppe bestehend aus 4 Moppeds (4 Kerle und 3
Frauen).
Eigentlich
sollte es eine gemütliche Tour werden, aber irgendwie hatte unserer
Tour-Guide Jagdwurst gefrühstückt und so ging es dann relativ zuügig, mit
langen Etappen zu unserer ersten Unterkunft in Ledeč nad Sázavou, CZ.
Nach einer Grenzüberschreitung und knapp 400km erreichten wir etwas erschöpft, Ledeč nad Sázavou.
>>Ledeč nad Sázavou (deutsch Ledetsch, älter auch Furwitz) ist eine Kleinstadt an der Sázava in der Region Vysočina in Tschechien.<<
Es
war eine nette Unterkunft, direkt an der Savage, mit einer kleinen
Bierterrasse und so konnten wir nach einem kleinen Spaziergang durch den
Ort, den Abend gemütlich ausklingen lassen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 2, Mittwoch, 21.Jun. - Ledeč nad Sázavou (CZ) – Budapest (HR)
Heutige Fahrstrecke: 447km / reine Fahrzeit: 07:10h
Heute
ging es nach einem gemütlichen Frühstück, weiter auf unserer Tour nach
Budapest. Auch heute hatten wir noch einmal auf eine lange Tour von
knapp 450km vor uns, dabei überquerten wir zweimal die Grenze, einmal
zur Slowakei und dann nach Ungarn.

Und dann hatten wir es geschafft, wir waren endlich in Budapest angekommen. Nun ging es aber erst einmal zur Unterkunft, die etwas auswärts lag.
Als
wir angekommen, ging es erst einmal aufs Zimmer und später dann noch
auf die Terrasse, um gemütlich den Abend ausklingen zu lassen. Mehr
passierte heute nicht mehr, denn Einige waren doch ziemlich ko von der
langen Etappe.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 3, Donnerstag, 22.Jun. - Budapest (HR)
Budapest erkunden, mit Bahn & zu Fuss
Erst
einmal hieß es wieder gemütlich frühstücken, soviel Zeit musste sein.
Danach kamen wir auf die Idee erst einmal Budapest zu erkunden, allerdings
ließen wir die Moppeds heute stehen und fuhren mit der Bahn nach
Budapest rein. Anschließend ging es dann innerhalb der Stadt zu Fuß
weiter.
>>Budapest
ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit knapp 1,7
Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen
Union und die fünftgrößte Stadt Mitteleuropas (nach Berlin, Wien,
Hamburg und Warschau). Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch
die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda (dt. Ofen),
Óbuda (Alt-Ofen), beide westlich der Donau, und Pest östlich der Donau.
Der Name Budapest selbst tauchte zuvor nicht auf, üblich im
Sprachgebrauch war Pest-Buda. Das Donauufer, das Burgviertel und die
Andrássy-Straße gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Budapest liegt an der
Donau, die an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge verlässt und
in das ungarische Tiefland fließt. Die höchste Erhebung in Budapest ist
der zu den Budaer Bergen zählende 527 Meter hohe János-Berg.<<

Unser erstes Anlaufziel war: "Nagy Vásárcsarnok", die große Markthalle.>>Die Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok),
offiziell Zentrale Markthalle (Központi Vásárcsarnok), in Ungarns
Hauptstadt Budapest wurde von 1894 bis 1897 nach Plänen von Samuel Petz
errichtet. Sie befindet sich im IX. Bezirk, in unmittelbarer Nähe zur
Freiheitsbrücke und der Corvinus-Wirtschaftsuniversität an der Stelle,
wo sich der Kiskörút (Kleiner Ring) zum Fővám tér weitet.
Das Basilika artige Gebäude mit einem Langhaus und zwei Querschiffen basiert
auf einer Stahlkonstruktion, die an der Fassade mit bunten, glasierten
Ziegeln der Porzellanmanufaktur Zsolnay eingekleidet ist. An
den Ecken des Gebäudes stehen breite, schwere Türme. Der Eingang am
Kleinen Ring ist mit Säulen und Figuren geschmückt. Früher führte ein
Kanal von der Donau in die Markthalle, um die Anlieferung von Waren zu
vereinfachen. Auf drei Geschossen befinden sich über 180 Marktstände und
Geschäfte, dazu zwei Supermärkte. Das Obergeschoss nehmen
Souvenirläden, Imbissbuden und ein Bistro ein.
Bis 1932 war die
Markthalle der größte und wichtigste Marktplatz in Budapest. Noch heute
ist die Halle von ihrer Architektur her einer der zentralen
Einkaufsplätze der Stadt und wird entsprechend von Einheimischen und
Touristen besucht. Die Räume werden auch für Veranstaltungen vermietet.
Im Kellergeschoss befinden sich Fischstände und Aquarien.<<
Der nächste Anlaufpunkt war Richtung Zentrum, hier besuchten wir u.a. das Hardrock-Café und einen Harley-Davidson Laden.

Danach ging es dann wieder zurück Richtung Donau und über die Kettenbrücke zur Budavári Sikló (Standseilbahn).>>Die Széchenyi-Kettenbrücke,
die in Budapest die Donau überspannt, wurde 1839 bis 1849 auf Anregung
des ungarischen Reformers Graf István Széchenyi erbaut, dessen Namen sie
trägt. Sie ist die älteste und bekannteste der neun Budapester
Straßenbrücken über die Donau.<<
>>Die Budavári Sikló
ist eine Standseilbahn in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die vom
Donauufer zum Burgviertel auf den Burgberg führt. Die Standseilbahn
wurde 1870 eröffnet und ist die zweitälteste der Welt. Seit 1987 zählt
sie zum UNESCO-Welterbe. Der Bau der Standseilbahn erfolgte auf
Initiative von Ödön Széchenyi, dem Sohn des ungarischen Staatsreformers
István Széchenyi, auf dessen Anregung die Budapester Kettenbrücke
errichtet wurde. Ödön Széchényi plante eine auf der 1862 erbauten
Standseilbahn in Lyon basierende Bahn, die eine einfachere Anbindung zu
den Ministerien auf dem Burgberg schaffen sollte.
Am
23. Oktober 1869 absolvierte die Standseilbahn ihre erste Testfahrt und
konnte am 2. März 1870 eröffnet werden. Sie wurde von der Talstation
aus durch eine Dampfmaschine angetrieben. Ihre Wagen stammten von der
K.k. landesbefugten Maschinenfabrik und Wagenbauanstalt Johann Spiering
aus Wien.
Ein
ähnliches System gab es zuvor nur in Lyon. Auf die Wiedergeburt der
alten Anlage musste die Stadt etwa 40 Jahre warten. In alter Form, aber
neuer Technik wurde die Seilbahn 1986 wiedereröffnet. Die Standseilbahn
befördert jährlich 750.000 Passagiere und verfügt über einen
Zwischenstopp mit einem herrlichen Ausblick über die Donau und die
Kettenbrücke.<<
Natürlich
ließen wir es uns nicht nehmen und fuhren mit der Standseilbahn hinauf
zur Burg und oben angekommen, mussten wir erst einmal ein paar
Panoramafotos schießen. Was für eine tolle Aussicht von hier oben, mit
Blick auf die Kettenbrücke und das dahinterliegende "Pest"

>>Das Budaer Burgviertel:
Bereits im Jahr 1987 wurde Budapest in die Kulturerbe-Liste der UNESCO
aufgenommen, was sicher in erster Linie dem bekannten Burgviertel zu
verdanken ist. Wenn Sie sich auf den Budaer Berg begeben, entdecken Sie
nicht nur zahlreiche historische Gebäude, sondern haben auch eine
traumhafte Aussicht auf weite Teile von Budapest. Neben gepflasterten
Straßen werden Sie im Burgviertel barocke Häuser und zahlreiche
Restaurants und Cafés entdecken können.
Die wichtigste
Sehenswürdigkeit aber ist die Burg Buda, in der sich die Ungarische
Nationalgalerie und das Historische Museum befinden. Das Burgviertel
befindet sich auf einem etwa 170 Meter hohen Hügel und erstreckt sich
vom Wiener Tor bis zum Platz Szent György tér. Es ist also kein Problem,
den Budaer Berg zu Fuß zu erklimmen. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann
aber auch die Seilbahn nutzen. Natürlich fahren auch etliche Busse auf
den Hügel, welche täglich unzählige Touristen auf den Budaer Berg
bringen. Diese halten meist am Wiener Tor, welches gleichzeitig der
bekannteste Eingang zum Burgviertel ist.
Viele
Touristen denken beim Budapester Burgviertel zunächst nur an den
Burgpalast. Tatsächlich ist dies die bekannteste Sehenswürdigkeit auf
dem Berg, doch sollten Sie auch die Fischerbastei und die
Matthias-Kirche nicht versäumen. Letztgenannte gilt nicht umsonst als
eine der schönsten Kirchen von Budapest.<<
 |
Der Burgpalast
|
>>Die Fischerbastei
ist ein von Frigyes Schulek von 1895 bis 1902 errichtetes,
neoromanisches Monument in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Es
erhebt sich auf dem Burgberg an der Stelle des mittelalterlichen
Fischmarkts von Buda. Der Name stammt von einer Fischergilde, für die
das Monument errichtet wurde. Diese Gilde hatte im Mittelalter diesen
Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen. Das skurrile Bauwerk, das mit
seinen konischen Türmen an die Zelte der Magyaren erinnern soll, wird als Aussichtsterrasse auf Donau und Pest genutzt.<<
 |
Die Fischerbastai
|
>>Die Matthiaskirche
ist eine römisch-katholische Kirche der ungarischen Hauptstadt
Budapest. Sie befindet sich am Dreifaltigkeitsplatz im Burgviertel auf
der Budaer Seite der Stadt im Abschnitt der Fischerbastei und ist somit
ein Teil des I. Stadtbezirks. Die Matthiaskirche – offiziell
Liebfrauenkirche (Nagyboldogasszony-templom) – war die erste Kirche auf
dem Schlossberg. Sie ist als Teil des UNESCO-Welterbes eingetragen. Hier
fanden die Krönungszeremonien von Karl I. Robert (1309), Franz Joseph
I. (1867) und Karl IV. (1916) statt. Sie ist deshalb auch unter dem
Namen „Krönungskirche“ bekannt.
Die Kirche dient als Kathedrale des ungarischen Militärordinariats.<<
 |
Die Matthiaskirche – offiziell Liebfrauenkirche |
Nachdem
wir uns alles angeschaut hatten, ging es wieder runter zur Donau und
von da aus sind wir dann direkt zum Harley-Davidson 120j. Festival
gefahren.
Wie
sich hinterher herausstellte, war das keine gute Idee. Den ganzen Tag
waren wir schon unterwegs, bei über 30°C und als wir endlich am Stadion
angekommen waren, waren wir ganz schön ausgelaugt und ko. Wir sind dann
aber trotzdem übers Gelände gelaufen, denn wir wollten ja auch noch die
Livebands sehen.
Allerdings als es soweit war und der Hauptakt, die Band "Airbone" auftrat, wollten einige wieder zurück in die Unterkunft, schade.
Und so hatten wir dann das Festival vorzeitig verlassen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 4, Freitag, 23.Jun. - Budapest (HR)
Da
vom gestrigen Tag noch alle etwas erschöpft waren, hatten wir uns für
den ersten Teil des heutigen Tages erst einmal vorgenommen, eine
Stadtrundfahrt durch Budapest zu unternehmen.
Am Nachmittag ging es dann wieder auf das Harley-Festival.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag 5, Samstag, 24.Jun. - Budapest (HR)
Heute war der letzte Tag des Harley-Davidson Festival und die große
Abschluss Parade durch Budapest. Normalerweise fahren wir diese Paraden
immer mit, aber heute hatten wir uns mal anders entschieden und wollten
die Parade vom Straßenrand betrachten. Da wir wussten das der
Steckenverlauf über die Freiheitsbrücke ging, hatten wir uns dort einen
guten Platz ausgesucht.

Den Rest des Tages ließen wir dann gemütlich bei einheimischen Spezialitäten ausklingen.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 6, Sonntag, 25.Jun. - Budapest (HR) - Rundtour mit Baden in der Donau / Heutige Fahrstrecke: 130km / reine Fahrzeit: 02:45h
Nach
der gestrigen Parade ist es ruhiger in Budapest geworden. Viele sind
schon abgereist und beim Harley-Festival wird auch bereits alles
abgebaut. So nutzten wir den heutigen Tag mit einer kleinen Rundtour zum
Dunakeszi Szabadstrand, um wenigstens einmal in der Donau zu baden.
Danach ging es dann noch auf einer schönen Stecke zurück zur Unterkunft
und dann hieß es Koffer packen.

Nach
einer schönen Erfrischung in der schönen blauen Donau, na ja so schön
blau war sie dann doch nicht, ging es dann weiter mit Kurs zurück zur
Unterkunft.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tag 7, Montag, 26.Jun. - Budapest (HR) – Litomyšl (CZ)
Heutige Fahrstrecke: 400km / reine Fahrzeit: 06:25h
So
heute hieß es auch für uns, die Heimreise antreten. Wie schon auf der
Hintour, machen wir auch die Rücktour mit einer Übernachtung in
Tschechien. Über schöne Landstraßen ging es dann über Slowenien nach Tschechien. Auf
unserer Tour kamen wir natürlich auch wieder an einem Harley-Dealer
u.z. der in Brno vorbei und ein Stopp dort war ja schon obligatorisch.
Ihr wisst ja Dealer-Shirt & Stempel. Habe dort auch beides bekommen,
boah, ich glaube das war bis jetzt mein teuerstes Dealer-Shirt, aber egal und weiter ging es zur Unterkunft in Litomyšl (CZ). 

>>Litomyšl
ist eine Stadt im Okres Svitavy in der ostböhmischen Region Pardubice
in Tschechien. Das Schloss Litomyšl gehört zum UNESCO-Welterbe. Der
bekannteste Sohn der Stadt ist der Komponist Bedřich Smetana.<<
Diesmal hatten wir ein ganzes Cottage für uns alle gemietet.
Unterkunft:
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Tag 8, Dienstag, 27.Jun. - Litomyšl (CZ) – Berlin (D)
Heutige Fahrstrecke: 420km / reine Fahrzeit: 06:20h
Heute ging es auf die letzte Etappe unserer Kurzreise. Unsere Route wählten wir so, dass wir an Hradec Králové vorbei kamen, denn auch hier befand sich ein Harley-Dealer.
Nun ratet mal was wir dort wollten...
Richtig, wir legten dort einen Stopp ein, um das Dealer-Shirt & den Stempel zu bekommen.
 |
Grenze zu Polen Grenze zu Tschechien
|
Auf unserer weiteren Strecke hatten mir mehrmals die Grenzen überquert. Von Tschechien ging es kurz nach Polen und dann wieder zurück nach Tschechien. Anschließend noch eine Grenzüberquerung nach Deutschland.
 |
Grenze zu Deutschland
|
Nach 1805 KM sind wir dann wieder zu Hause angekommen. Bis auf ein paar Gewitter, die hatten es aber auch in sich gehabt, so richtig mit Hagel und Starkregen, sind wir relativ trocken geblieben. Wir hatten eine Menge Spaß, es war eine gute Zeit, aber es war für einige auch ganz schön anstrengend.
Fazit:
Es wäre für alle besser gewesen, wenn wir nach der relativ anstrengenden Anreise, den ersten Tag in Budapest als Ruhetag genutzt hätten und danach erst alle weiteren Erkundigungen zu unternehmen, denn auch die Temperaturen über 30°C hatten ihren Teil dazu beigetragen, dass es sehr stressig war.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quellen-Nachweise: Wikipedia; Google; booking.com u.ä.